Website mieten: Alle rechnen – aber die meisten rechnen das Falsche
Kurzantwort Website mieten heißt: niedrige Einrichtungsgebühr, planbarer Monatsbetrag, Hosting und Wartung inklusive. In Österreich ist die Monatsrate als Betriebsausgabe sofort absetzbar – beim Kauf musst du über drei Jahre abschreiben. Aber ob mieten oder kaufen: Eine Website ohne SEO und KI-Sichtbarkeit bringt in beiden Modellen genau null Kunden. Aktuelle WEBU-Mietpakete →
Das beliebteste Rechenspiel im österreichischen Webdesign geht so: jemand tippt „Website mieten oder kaufen" in Google, findet zehn Vergleichsartikel, und alle zeigen dieselbe Tabelle. Mieten günstiger am Anfang, Kaufen günstiger nach drei Jahren, Fazit: „kommt drauf an". Danke für nichts.
Die Tabelle ist nicht falsch. Aber sie beantwortet eine Frage, die niemand stellen sollte. Denn ob du einen zweistelligen Betrag im Monat zahlst oder einmal mehrere Tausend Euro überweist, ist eine buchhalterische Entscheidung. Die geschäftliche Frage ist eine andere: Bringt die Website Kunden? Und hier trennt sich das Mietmodell vom Mietmodell – denn was die meisten Anbieter unter „professionelle Website" verstehen, ist ein Template mit Logo-Tausch und dem Versprechen, dass sich schon jemand melden wird.
Niemand meldet sich. Nicht bei Seite-5-Google. Nicht bei einer Website ohne strukturierte Daten. Und schon gar nicht, wenn ChatGPT auf die Frage „Welcher Installateur in Graz hat Notdienst?" fünf Betriebe nennt und deiner nicht dabei ist.
Die Rechnung, die alle machen
Das Muster ist immer gleich: Eine gekaufte Website kostet einmalig mehrere Tausend Euro plus laufende Wartung. Eine gemietete Website kostet eine geringe Einrichtungsgebühr plus einen planbaren Monatsbetrag. In den ersten Jahren ist Mieten fast immer günstiger. Irgendwann – meist nach fünf bis sechs Jahren – kippt die Rechnung zugunsten des Kaufs.
Aber: Nach drei bis fünf Jahren steht ohnehin der nächste Relaunch an. Design überholt, Technik nicht mehr zeitgemäß, Google-Anforderungen geändert. Wer regelmäßig erneuert, fährt mit Mieten dauerhaft günstiger. Wer seine Website fünf Jahre lang nicht anrührt, spart mit dem Kauf. Und hat trotzdem ein Problem.
→ Miete vs. Kauf: konkreter Preisvergleich auf webu.atDer Steuer-Effekt, den die meisten übersehen
In Österreich ist die Monatsrate einer gemieteten Website als laufende Betriebsausgabe sofort gewinnmindernd. Kein Anlagespiegel, keine Abschreibungstabelle. Auch die Einrichtungsgebühr ist im Entstehungsjahr absetzbar. Eine gekaufte Website hingegen ist ein immaterielles Wirtschaftsgut – du schreibst sie über drei Jahre ab, kannst also im ersten Jahr nur ein Drittel geltend machen.
Je nach Grenzsteuersatz (42 % ab ca. 60.000 € Jahreseinkommen) kann die effektive monatliche Belastung deutlich unter dem Rechnungsbetrag liegen. Das weiß der Steuerberater, aber der Website-Verkäufer erwähnt es selten.
Die Frage, die niemand stellt
Seit 2012 baue ich Websites für KMU. In dieser Zeit hat sich eine Konstante gehalten: Der häufigste Grund, warum eine Website keine Kunden bringt, ist nicht das Bezahlmodell. Es ist die Unsichtbarkeit.
Eine Website – egal ob gekauft oder gemietet –, die bei Google auf Seite fünf steht, ist in beiden Fällen eine Ausgabe ohne Einnahme. Und seit Google KI-Antworten direkt in die Suchergebnisse einbaut – sogenannte AI Overviews –, reicht klassisches SEO nicht mehr. Wenn jemand „Installateur Graz Notdienst" googelt, erscheint eine KI-generierte Empfehlung noch über dem ersten Link. Dazu kommen ChatGPT und Perplexity, die Millionen Menschen täglich nutzen und konkrete Betriebe nennen.
Wer dort nicht auftaucht, verliert Kunden. Nicht irgendwann. Jetzt. Und die meisten Website-Mietanbieter liefern genau das: eine hübsche Seite, die niemand findet. Template-Design, null SEO, keine strukturierten Daten, keine Strategie für KI-Sichtbarkeit. Du zahlst monatlich für Unsichtbarkeit.
Mieten oder kaufen – in einem Absatz
Mieten passt, wenn du gründest und dein Startkapital nicht in eine Website stecken willst. Wenn du Handwerker, Arzt oder Steuerberater bist und dich um WordPress-Updates nicht kümmern magst. Wenn du steuerlich sofort absetzen willst statt drei Jahre abschreiben. Wenn du alle paar Jahre einen Relaunch machst, weil sich die Technik ändert – was sie immer tut.
Kaufen passt, wenn du ein IT-Team hast, das Hosting und Wartung selbst erledigt. Wenn du einen komplexen Webshop mit ERP-Anbindung brauchst. Oder wenn dir Eigentum aus Prinzip wichtig ist – was in Ordnung ist, auch wenn es auf Dauer meistens teurer kommt.
Sieben Fragen, bevor du unterschreibst
Nicht jedes Mietmodell ist gleich. Manche Anbieter nutzen das Wort „mieten", um Knebelverträge hübsch zu verpacken. Diese Fragen trennen die seriösen von den anderen:
In eigener Sache
Transparenz verlangt, dass wir die Karten auf den Tisch legen. Wir verkaufen Website-Miete. Und Website-Kauf. Beides. Das hier ist also nicht die neutrale Verbraucherzentrale, sondern ein Anbieter, der seine Preise offen zeigt und die Nachteile nicht verschweigt.
Unser Mietmodell: eine einmalige Einrichtungsgebühr plus ein monatlicher Betrag – gestaffelt nach Seitenzahl (OnePager, Klein, Standard, Plus). In jedem Paket enthalten: Domain-Einrichtung, individuelles Design, SEO-Grundsetup, Schema.org-Struktur und AEO-Grundoptimierung beim Launch. Optional dazu: laufende KI-Optimierung – ein monatlicher Check deiner Sichtbarkeit in Google, ChatGPT, Perplexity, Gemini und Google AI Overviews.
Bei Kündigung bekommst du deine Domain und die komplette WordPress-Installation. Kein Kleingedrucktes, keine Daten als Geisel.
Was wir nicht versprechen: Platz 1 bei Google. Erwähnung in ChatGPT. Irgendeinen Superlativ. Was wir liefern: eine technisch saubere Grundlage, die den Maschinen – alten wie neuen – das Verstehen leichter macht.
→ Alle Mietpakete und Preise ansehen → Miete & Kauf vergleichenFazit
Website mieten oder kaufen – das ist eine Liquiditätsentscheidung, keine Qualitätsentscheidung. Die Kostenrechnung ist wichtig, keine Frage. Aber sie ist nicht die wichtigste Frage. Ob du monatlich zahlst oder einmal – das ändert nichts daran, ob dich jemand findet.
Die eigentliche Entscheidung ist: Investierst du in eine Website, die arbeitet – oder in eine, die existiert?
Häufige Fragen
Was kostet es, eine Website zu mieten?
Ist die Miete steuerlich absetzbar?
Wem gehört die Domain und die Website?
Was bedeutet laufende KI-Optimierung?
Ab wann ist Kaufen günstiger als Mieten?
Website mieten bedeutet: Statt einer Einmalzahlung von mehreren Tausend Euro zahlst du eine geringe Einrichtungsgebühr plus einen planbaren Monatsbetrag für eine professionell erstellte Website inklusive Hosting, Wartung und Support. In Österreich ist die Miete als Betriebsausgabe sofort absetzbar (beim Kauf: 3-Jahres-Abschreibung). Über den typischen Website-Lebenszyklus von drei bis fünf Jahren ist Mieten oft günstiger als Kaufen. WEBU Digital GmbH in Österreich bietet Website-Miete mit Paketen nach Seitenzahl, SEO-Grundsetup und optionaler laufender KI-Optimierung für Sichtbarkeit bei Google, ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews.
Mieten, kaufen, oder etwas ganz anderes – wir schauen gemeinsam, was in deiner Situation Sinn macht. Ohne Verkaufsdruck, dafür mit Taschenrechner.